Markus 1.2-5

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Andacht zu Markus 1,2–5

Alles begann so, wie es in den Heiligen Schriften Israels vorausgesagt war. Der Prophet Jesaja kündigte an: »Gott spricht: ›Ich sende dir meinen Boten voraus, der dein Kommen ankündigt und dir den Weg bereitet. Jemand ruft in der Wüste: ›Macht den Weg frei für den Herrn! Räumt alle Hindernisse weg!‹«

Dieser Bote war Johannes der Täufer. Er lebte in der Wüste und verkündete den Menschen, die zu ihm kamen: »Kehrt um zu Gott und lasst euch von mir taufen! Dann wird er euch eure Sünden vergeben.« Viele Menschen aus der ganzen Provinz Judäa und aus Jerusalem kamen zu ihm. Sie bekannten ihre Sünden und ließen sich von Johannes im Jordan taufen.


Johannes bereitet den Weg vor

Schon lange bevor Jesus geboren wurde, hatten die Propheten angekündigt, dass jemand kommen würde, um die Menschen auf ihn vorzubereiten. Dieser Mann war Johannes der Täufer.

Johannes lebte in der Wüste. Er rief den Menschen zu:

„Kehrt um zu Gott! Ändert euer Leben und kommt zurück zu ihm!“

Viele Menschen kamen zu Johannes. Er taufte sie im Jordanfluss. Damit zeigten sie: „Wir möchten neu anfangen und näher bei Gott leben.“

Die Menschen merkten: Wir schaffen es nicht allein

Damals kannten viele Menschen Gottes Gebote sehr gut. Sie gingen in den Tempel, feierten Feste und beteten.

Trotzdem merkten sie:

„Wir machen immer wieder Fehler. Wir schaffen es nicht, immer so zu leben, wie Gott es möchte.“

Das kennen wir auch heute. Vielleicht wissen wir, dass wir freundlich sein sollten, und streiten trotzdem. Oder wir wissen, dass Lügen falsch ist, und sagen dennoch einmal nicht die Wahrheit.

Niemand ist perfekt.

Ein Neuanfang

Die Taufe bei Johannes war wie ein Zeichen für einen Neuanfang.

Stell dir vor, du schreibst ein Blatt voller Fehler. Wie schön wäre es, alles ausradieren und noch einmal sauber beginnen zu können!

Genau das wünschten sich die Menschen. Sie wollten ihre Schuld loswerden und wieder näher bei Gott sein.

Aber Wasser allein verändert das Herz nicht

Die Menschen wurden getauft. Trotzdem machten sie später wieder Fehler.

Johannes wusste: Menschen können sich Mühe geben. Aber niemand kann sich selbst perfekt machen.

Deshalb erzählte Johannes von jemandem, der bald kommen würde:

Jesus.

Johannes wusste: Jesus kann viel mehr tun als gewöhnliche Menschen es können. Er kann nicht nur von aussen helfen, sondern unsere Herzen verändern.


Auch wenn wir Menschen Fehler machen, gibt Gott uns nicht auf. Er liebt uns trotzdem.

Darum hat er seinen Sohn Jesus auf die Welt geschickt.

Mit Jesus ist immer wieder ein Neuanfang möglich.

Ich darf dies ihm auch in einem Gebet sagen.